Warum die weite anstrengende Reise nach Along? Wir wollen das wilde unberührte Indien mit seinen vielen Naturvölkern erleben. Deshalb auch nach Arunchal Pradesh ins Tal des Siang, wie der Brahmaputra hier heißt. Der Eigentümer des Toshi ist heute unser Guide. Er ist Angehöriger der Galo, einem Volk das hier lebt.
Wir fahren mit dem PKW nur einige Kilometer ins Tal des Siam, auf der Straße, die ins legändere Mechuka führt. In einem Dorf steigen wir aus und spazieren durch die schöne Siedlung. Wir überqueren auf einer waghalsigen Brücke den Fluss und wandern in ca. 90' bis zum nächsten Dorf. Der Galoguide dessen Namen ich mit nicht merken kann, weist uns auf viele Dinge aus dem Leben der Galo hin.
Wir überqueren ein abgeerntetes Naßreisfeld als der Guide plötzlich hält und erschrocken schreit. Er hat eine große Kobra aufgescheucht. Wir versuchen sie auszumachen und versuchen sie mit Steinen zu verscheuchen. Der Guide fordert uns auf, die Stelle rasch zu passieren den sie könnte sich in Loch zurückgezogen haben und nah am Weg sein. Wenig später sehen wir nich Mithunrinder. Das sind große halbwilde Rinder die von Völkern gehalten werden.
Im Dorf werden wir in ein Haus eingeladen. Die Häuser sind genial konstruiert. Im Außenbereich befindet sich der Gemeinschaftsbereich, wo wir auf der Veranda Platz nehmen. Einige ältere Galo sind ebenfalls zugegen. Es wird uns Reisbier im Bambusrohr gereicht. Es schmeckt leicht rauchig und ist stärker als unser Bier. Danach bekommen wir noch Reis mit Schweineblut im Bambusrohr gegarrt, eine Art Blutwurst. Schmeckt sehr gut, aber etwas üppig. Danach bekommne wir noch Schweinefleisch mit Soße auf Blatt serviert. Es schmeckt sehr gut, nur das Fleisch ist wirklich fett. Da ich auch von Dagmar ihrer Portion esse, wird es doch etwas viel. Das starke Reisbier kann nicht alles beheben.
Danach überqueren wir wieder den Fluss und treffen auf Noren mit dem Tata. Wir fahren weiter zu einem weiteren Galo Dorf, dem Heimatdorf unseres Guide. Auch hier werden wir in ein Haus eingalden. Sechs Mädchen führen für uns einen traditionellen Tanz auf. Sie sind nervös aber mit viel Spass bei der Sache. Danach gibts Mittagessen. Wer hat überhaupt Hunger? Es gibt Bergreis auf Blatt mit gekochtem Spinat und gedämpften Grünzeug. Es schmeckt hervorragend und ist nicht fettig oder ölig. Der Galo zeigt uns noch einige Dinge ein Galohaus betreffend wie die Küche und die Paltzaufteilung rund um die Feuerstelle oder wo das Reisbier gemacht wird.
Zurück in Along gehen wir noch durch den Markt und zurück ins Hotel. Später noch treffen wir unseren Guide der uns noch einges über die Lebensweise der Galo erzählt. Er ist stolz ein Galo zu sein.






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